Unser Bildungshaus

Das Kultusministerium Baden-Württemberg hatte vor 9 Jahren entschieden, dass Hohenacker zu den Standorten gehört, an denen ein Bildungshaus eingerichtet wird. Dies bedeutete nicht, dass wir ein schlüsselfertiges Bildungshaus erworben haben, das einfach bezogen werden kann. Es bedeutete vielmehr, dass wir den Auftrag bekommen haben, unter einem gemeinsamen Dach Lern-, Bildungs- und Organisationsformen zu entwickeln, die die Bildungschancen von Kindern im Kindergarten- und Grundschulalter verbessern helfen.

 

Die Grundidee:

Kindergarten und Grundschule verzahnen Teile ihres Bildungsangebotes

 

Es ist also ein Verbund zwischen Kindergarten und Grundschule geschlossen worden, dem bereits dreijährige angehören. Das Projekt war auf sieben Jahre befristet und wurde wissenschaftlich vom Transferzentrum für Neurowissenschaften und Lernen (ZNL) begleitet.

Das gemeinsame Lernen von drei – bis neunjährigen Kindern spielt sich in unserem Bildungshaus vor allem in den Partnerteams ab. Jedes Partnerteam besteht aus einer Kindergartengruppe, einer Schulanfangsklasse, einer 2. und einer 3. Klasse. Die Viertklässler bekommen in dieser Zeit einen „Atelierunterricht“, in dem Themen behandelt werden die dieser Altersgruppe entsprechen. Das war nicht von Anfang an so, dies hat uns die Erfahrung gelehrt.

Die Partnerteams treffen sich mittlerweile in sogenannten „Bildungshausblöcken“, welche am Anfang des Schuljahres im Leitungsteam des Bildungshauses geplant werden. Diese „Bildungshausblöcke“ erstrecken sie über 4 oder 6 Wochen in denen sich die Gruppen am Bildungshaustag für zwei Stunden zum gemeinsamen Lernen in der Schule oder im Kindergarten treffen. In der Regel wird jede Gruppe von einer Erzieherin und einer Lehrkraft betreut.

Die Themen werden in den Partnerteams gemeinsam geplant und nach Abschluss der Einheit reflektiert. Sie basieren auf dem Orientierungsplan und dem Bildungsplan der Grundschule.

 

 

 

B         Beziehungen aufbauen

I          Interessen erkennen und ernst nehmen

         Lernerfahrungen mit allen Sinnen

D         Dokumentation von Entwicklungen

U         Umwelt anregend gestalten

N         Neugierde wecken und unterstützen

G         Gemeinsam – Eltern, Kiga und Schule

S         Selbsterfahrungen ermöglichen

        Handlungsorientiert lernen

A         Achtung der Individualität

U         Ungewohnte Wege begehen

        Spielen ist Lernen

 

H         Hohenacker und die Welt entdecken

O         Organisationsrahmen entwickeln

H         Hilfen suchen und annehmen

E          Entwickeln eines Konzeptes

N          Nie aufhören zu fragen

A          Alternative Lernformen erproben

         Chance für alle

K          Kind im Mittelpunkt aller Bemühungen

         Engagement für eine Idee

R          Rhythmisierung des Lernens